Mein erster Gangbang – fünf Männer, ein Safeword und ich

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Fünf Männer standen im Halbkreis um mich herum, fünf Schwänze zeigten auf mein Gesicht, und der einzige Gedanke, den ich noch klar fassen konnte, war: Ich hab das alles selbst bestellt.

Aber ich fange vorne an.

Ich bin Bea, 38, Bauleiterin. Ich verbringe meine Tage zwischen Betonmischern, Kranführern und Polieren, die mich am ersten Tag jeder Baustelle „junge Frau“ nennen und am dritten Tag „Chefin“. Ich bin laut, ich trage Sicherheitsschuhe Größe 40, und ich habe seit meinem dreißigsten Geburtstag eine Fantasie, die ich niemandem erzählt hatte. Bis zu einem Sonntagabend im Februar, auf dem Sofa, nach einer Flasche Rotwein, als Tom mich fragte, was ich mir wirklich wünsche. Nicht zum Geburtstag. Überhaupt.

Tom ist 41, Koch in einem Restaurant mit einem Stern, und er ist seit sechs Jahren mein Freund. Er hat Hände, die mit einem Messer schneller sind als jede Maschine, und eine Geduld, die ich nicht habe. Ich sah ihn an, holte Luft und sagte es.

„Ich will von mehreren Männern gefickt werden. Gleichzeitig. Hintereinander. So lange, bis ich nicht mehr kann.“

Er sagte erst mal gar nichts. Dann stellte er sein Glas ab. „Wie viele?“

„Fünf“, sagte ich. „Mit dir.“

„Mit mir.“ Er nickte langsam. Und dann grinste er, und ich sah, wie sich in seiner Jogginghose etwas bewegte. „Okay. Dann machen wir das richtig.“

Richtig hieß bei Tom: Planung wie für ein Zwölf-Gänge-Menü. Er kannte Leute aus einem Club in Düsseldorf, in dem wir ein paar Mal gewesen waren, und er fragte vorsichtig herum. Ich bekam Fotos, Profile, Nachrichten. Ich sortierte aus. Am Ende blieben vier Männer übrig, und wir trafen uns mit ihnen an einem Donnerstagabend in einer Bar in der Altstadt, angezogen, nüchtern, an einem Ecktisch.

Ruben, 35, Physiotherapeut, groß, schmal, mit einem Lächeln, das jede Schwiegermutter überzeugt hätte. Kai, 46, Taxiunternehmer, breit wie ein Schrank, mit Glatze und tätowierten Unterarmen, und der Ruhe von jemandem, der schon alles gesehen hat. Emre, 33, Elektriker, schwarze Locken, viel zu hübsch, und so nervös, dass er an seinem Bierdeckel herumknibbelte. Und Lars, 50, Architekt, graue Schläfen, Brille, der aussah, als würde er gleich einen Vortrag über Statik halten.

Ich hatte eine Liste mitgebracht. Wirklich. Auf einem Block mit dem Logo meiner Baufirma.

„Regeln“, sagte ich und legte sie auf den Tisch. „Erstens: Kondom, sobald einer in mich reingeht. Ohne Ausnahme. Jeder bringt einen frischen Test mit, nicht älter als eine Woche. Zweitens: Ich bestimme. Wer, was, wann, wie lange. Keiner macht irgendwas, wozu ich nicht vorher Ja gesagt habe. Drittens: Das Safeword heißt Baustopp. Wenn ich das sage, hören alle sofort auf. Alle. Sofort. Wenn ich den Mund voll habe, klopfe ich zweimal auf den nächsten Oberschenkel. Viertens: Tom ist der Bauleiter, wenn ich gerade nicht reden kann. Wenn er stopp sagt, ist stopp.“

Kai lachte als Erster. Ein tiefes, gutmütiges Lachen. „Du bist die erste Frau, die mir eine Baustellenordnung für einen Gangbang vorlegt.“

„Und?“

„Und ich finde das verdammt sexy.“ Er nahm den Kuli und unterschrieb unten auf dem Blatt, einfach so. Die anderen lachten und unterschrieben auch. Emre zuletzt. Er sah mich dabei an, mit großen dunklen Augen.

„Ich hab so was noch nie gemacht“, sagte er leise.

„Ich auch nicht“, sagte ich. „Dann sind wir schon zwei.“

Die drei Wochen danach waren die Hölle. Ich stand auf einer Baustelle in Oberhausen, sechsstöckiger Rohbau, und während der Polier mir etwas über Bewehrungsstahl erzählte, dachte ich an Kais Hände. Beim Betonieren der Decke im vierten Stock dachte ich an Emres Mund. Abends kam ich nach Hause und fiel über Tom her, noch bevor ich die Sicherheitsschuhe ausgezogen hatte, und er lachte und sagte, ich solle mir etwas aufheben. Ich hob mir nichts auf. Ich fickte ihn jeden Abend, als wäre es Training. Und jeden Abend fragte er mich danach, im Dunkeln, ob ich es noch wollte. Und jeden Abend sagte ich Ja.

Drei Wochen später, an einem Samstag, standen sie in einem Loft, das Tom über einen Bekannten für eine Nacht gemietet hatte. Eine alte Fabriketage in Duisburg, Backsteinwände, riesige Fenster mit schweren schwarzen Vorhängen, ein Bett, so groß wie ein Fußballtor, mitten im Raum, und daneben eine Matte, ein Ledersofa, ein Tisch voller Wasserflaschen, Handtücher, Gleitgel und einer Schale Kondome, die Tom aufgeschichtet hatte wie Pralinen.

Ich trug nichts außer schwarzen halterlosen Strümpfen und meinen Arbeitsschuhen. Das war meine Idee gewesen. Ich wollte mich fühlen wie ich selbst.

„Sicher?“, fragte Tom ein letztes Mal, an der Tür, bevor die anderen hereinkamen. Er hielt mein Gesicht in beiden Händen.

„Ich war mir in meinem Leben noch nie bei etwas so sicher“, sagte ich. „Lass sie rein.“

Sie kamen herein, und keiner sagte etwas. Sie sahen mich an. Fünf Männer, angezogen, und ich in der Mitte, nackt bis auf Strümpfe und Stahlkappen. Ich spürte ihre Blicke auf meinen Titten, meinem Bauch, meiner rasierten Möse, und ich war so nass, dass es mir an der Innenseite der Schenkel herunterlief.

„Ausziehen“, sagte ich. „Alle.“

Sie zogen sich aus. Es war das Geilste, was ich je gesehen habe. Fünf Körper, so unterschiedlich, wie man es sich nur denken kann. Rubens lange, glatte Muskeln. Kais massiger Bauch und seine behaarte Brust. Emres schlanker Oberkörper, schmale Hüften, ein Schwanz, der schon steinhart nach oben stand. Lars, sehnig, älter, mit einem dicken, schweren Prügel, der gar nicht zu seiner Brille passte. Und Tom, den ich kannte wie meine eigene Hand, und den ich in dem Moment trotzdem ansah wie einen Fremden.

Ich kniete mich auf die Matte. „Kommt her.“

Und dann standen sie um mich herum, und ich hatte fünf Schwänze vor dem Gesicht, und der Gedanke kam: Ich hab das alles selbst bestellt.

Ich fing mit Emre an, weil er so nervös war. Ich nahm ihn in den Mund, langsam, und sah zu ihm hoch, und er stöhnte so laut, dass Kai lachen musste. Mit der linken Hand griff ich nach Kai, mit der rechten nach Ruben, und wichste beide, während ich Emre lutschte. Dann wechselte ich. Lars. Tom. Wieder Emre. Ich lutschte einen nach dem anderen, leckte über Eicheln, nahm Eier in den Mund, schmeckte fünf verschiedene Männer, und mein Kinn war schon nach ein paar Minuten nass von Spucke.

„Fuck, Bea“, keuchte Ruben. „Du bläst wie eine Göttin.“

Ich ließ seinen Schwanz aus dem Mund ploppen. „Ich bin Bauleiterin. Ich kann alles.“

Dann zog Tom mich hoch und warf mich aufs Bett.

Ich landete auf dem Rücken, und sofort waren überall Hände. Auf meinen Titten, auf meinem Bauch, zwischen meinen Beinen. Jemand kniff in meine Nippel, jemand küsste meinen Hals, und dann schob jemand zwei Finger in meine nasse Fotze, und ich wusste nicht einmal, wer es war, und genau das war es, was ich wollte. Ich stöhnte, ich wand mich, ich hob die Hüften.

„Wer will zuerst?“, fragte ich.

Fünf Hände gingen hoch. Ich musste so lachen, dass mir die Tränen kamen.

„Lars“, sagte ich. „Der Architekt fängt an. Fundament legen.“

Lars rollte sich ein Kondom über, kniete sich zwischen meine Beine und schob mir seinen dicken Schwanz rein, langsam, bis zum Anschlag, und ich schrie auf, weil er so breit war, dass es mich fast zerriss. Er wartete. Er sah mich an, über die Brille hinweg.

„Gut?“

„Beweg dich endlich.“

Er bewegte sich. Er fickte mich mit langen, gleichmäßigen Stößen, wie ein Mann, der genau weiß, wie man Lasten verteilt, und ich drehte den Kopf zur Seite, wo Kai kniete, und nahm seinen Schwanz in den Mund. Von der anderen Seite schob sich Emre an mich heran, und ich wichste ihn, und Ruben saugte an meinen Titten, und Tom kniete hinter meinem Kopf, streichelte mir die Haare und flüsterte mir ins Ohr, wie geil ich aussehe, wie stolz er ist, wie sehr ihn das anmacht, mich so zu sehen.

Ich kam zum ersten Mal nach vielleicht drei Minuten, mit Kais Schwanz im Mund, und es war, als würde ein Kran die ganze Last auf einmal fallen lassen.

Danach wechselten sie. Ich bestimmte, wer. Ruben fickte mich von der Seite, schnell und präzise, während ich Lars, der gerade aus mir rausgezogen hatte, mit der Hand weiterwichste. Dann Emre. Er war so aufgeregt, dass er nach zwei Minuten keuchend „Ich komm gleich!“ rief, und ich sagte: „Dann komm!“, und er kam, mit einem Gesichtsausdruck, als hätte er gerade eine Offenbarung gehabt. Alle klatschten. Er wurde knallrot und lachte und küsste mich mitten auf den Mund.

„Pause“, sagte ich nach einer Weile. „Wasser.“

Sie hörten sofort auf. Alle fünf. Kai reichte mir eine Flasche, Ruben ein Handtuch, Tom legte mir eine Decke um die Schultern. Ich saß in der Mitte des Bettes, trank, schnappte nach Luft, und sah sie an. Fünf nackte Männer, die geduldig warteten, mit wippenden Schwänzen, bis ich weitermachen wollte.

„Ihr seid unglaublich“, sagte ich.

„Du bist unglaublich“, sagte Kai. „Wir sind nur Personal.“

Ich stellte die Flasche weg. „Dann will ich jetzt was Schweres. Kai, du legst dich hin. Ich reite dich. Tom, du nimmst mich in den Arsch. Und die anderen drei: Mund und Hände.“

Ich hatte das vorher mit Tom geübt. Wochenlang. Mit Plugs, mit seinen Fingern, mit ihm selbst. Ich wusste, dass ich es wollte. Ich wusste nur nicht, ob ich es aushalten würde.

Kai legte sich auf den Rücken, ein Berg aus Mensch, und ich kletterte auf ihn und ließ mich auf seinen Schwanz sinken. Er war nicht so dick wie Lars, aber länger, und er stieß an eine Stelle, von der ich nicht gewusst hatte, dass sie existiert. Ich beugte mich vor, legte mich auf seine Brust. Hinter mir spürte ich Tom. Gleitgel, kalt. Seine Finger, die mich vorbereiteten, langsam, einer, dann zwei. Dann seine Eichel, die gegen meinen Arsch drückte.

„Atmen“, sagte er. „Ich warte auf dich.“

Ich atmete. Ich drückte gegen ihn. Und er glitt in mich, Zentimeter für Zentimeter, und ich hatte plötzlich zwei Schwänze in mir, einen in der Fotze, einen im Arsch, nur durch eine dünne Wand getrennt, und das Gefühl war so überwältigend, dass ich einen Moment lang gar nichts sagen konnte. Ich war voll. So voll wie noch nie in meinem Leben.

„Bea?“, fragte Tom. „Rede mit mir.“

„Bewegt euch“, keuchte ich. „Beide. Langsam. Und dann nicht mehr langsam.“

Sie bewegten sich. Erst abwechselnd, einer rein, einer raus, ein Rhythmus wie eine Pumpe. Dann zusammen. Ich schrie. Ruben kniete sich vor mich, und ich nahm seinen Schwanz in den Mund, um nicht das ganze Haus zusammenzuschreien. Emre und Lars knieten links und rechts, und ich hatte in jeder Hand einen Schwanz und wichste sie, ohne Rhythmus, ohne Plan, einfach nur festhalten.

Fünf Männer. Alle gleichzeitig. Alle in mir oder in meinen Händen. Genau das, was ich mir jahrelang beim Wichsen vorgestellt hatte, nur hundertmal intensiver, hundertmal lauter, hundertmal verschwitzter. Die Fotze voll, der Arsch voll, der Mund voll. Ich schmeckte Gummi und Salz und Haut. Ich hörte das Klatschen von Körpern, das Keuchen, Toms Stimme dicht an meinem Ohr: „Du machst das so gut, Baby, so verdammt gut.“

Irgendwann wurde es zu viel. Nicht schlimm, nur zu viel, ein Brennen, das kippte. Ich klopfte zweimal auf Lars’ Oberschenkel.

Alle hielten an. Sofort. Ruben zog sich aus meinem Mund zurück.

„Zu tief“, sagte ich, keuchend. „Tom, langsamer. Nicht so weit rein. Sonst alles gut. Weiter.“

„Sicher?“

„Weiter!“

Sie machten weiter. Tom vorsichtiger, Kai dafür härter von unten, und das Brennen verwandelte sich zurück in diese wahnsinnige, schwere Fülle. Und genau da, als mir klar wurde, dass ich das Steuer in der Hand hatte, dass ein Klopfen reichte, um alles anzuhalten, und dass ich es trotzdem nicht wollte, genau da kam ich. Es war der härteste Orgasmus meines Lebens. Er rollte durch mich wie eine Abrissbirne, ich zog mich um beide Schwänze zusammen, und Kai brüllte auf und kam unter mir, und Tom kam hinter mir, tief in meinem Arsch, ich spürte ihn zucken und pumpen, und links und rechts von mir spritzten Lars und Ruben fast gleichzeitig, auf meine Titten, meinen Rücken, warm und dick.

Ich brach auf Kais Brust zusammen. Ich konnte nicht mehr. Ich zitterte am ganzen Körper.

Emre kniete noch neben mir, hart, die Hand an seinem Schwanz, und sah mich unsicher an. Ich hob den Kopf.

„Du“, sagte ich, „kriegst den Abschluss. Komm her.“

Ich drehte mich auf den Rücken. Ich war fertig, klebrig, verschwitzt, mit verschmiertem Lippenstift und Strümpfen, die irgendwo um meine Knöchel hingen. Emre rollte sich ein frisches Kondom über und kniete sich zwischen meine Beine, und ich sah ihm in die Augen, als er in mich eindrang. Er fickte mich langsam, fast zärtlich, so ganz anders als alles davor, und ich hielt seinen Blick, und die anderen vier saßen um uns herum auf dem Bett, erschöpft, verschwitzt, und streichelten mich, meine Arme, meine Beine, meine Haare. Acht Hände. Ich kam ein letztes Mal, ganz leise, fast überrascht, und Emre kam mit mir, mit der Stirn auf meiner Schulter.

Danach lag ich einfach da. Tom brachte mir Wasser und eine Banane. Ruben massierte mir die Füße, weil er Physiotherapeut ist und nicht anders kann. Kai holte eine Decke. Lars putzte seine Brille und sagte: „Statisch einwandfrei.“ Ich lachte so sehr, dass mir die Rippen wehtaten.

Gegen vier Uhr morgens gingen sie, einer nach dem anderen, mit Umarmungen und Küssen und Schulterklopfen, wie nach einem gewonnenen Spiel. Emre ging als Letzter. An der Tür drehte er sich um.

„Danke“, sagte er. „Ernsthaft. Ich hab nicht gewusst, dass Sex so … klar sein kann. So ehrlich.“

„Das liegt an der Baustellenordnung“, sagte ich.

Tom ließ mir eine Badewanne ein, so heiß, dass das Wasser dampfte, und setzte sich hinter mich hinein, und wir lagen da, bis das Wasser kalt wurde. Er wusch mir die Haare. Er sagte lange nichts.

„Und?“, fragte er dann. „War es so, wie du es dir vorgestellt hast?“

„Nein“, sagte ich. „Besser. Weil du dabei warst.“

Er küsste meinen Nacken. „Nächstes Mal?“

Ich drehte mich in der Wanne zu ihm um, Wasser schwappte über den Rand. „Wer sagt denn, dass es ein nächstes Mal gibt?“

Er grinste nur.

Die Liste mit den Unterschriften hängt inzwischen gerahmt in unserem Flur, zwischen einem Foto von unserem ersten Urlaub und meiner Urkunde als Bauleiterin. Wer sie sieht, hält sie für einen Witz unter Kollegen. Tom hat unten eine neue Zeile ergänzt, mit Kuli und in seiner krakeligen Kochschrift.

Bauabschnitt 2: Termin folgt.

Ich habe ihn schon in den Kalender eingetragen.

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