Erster Dreier mit zwei Männern – eine Regel: Ich bestimme
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Um 20:14 Uhr klingelte es, und ich stand im Flur in einem schwarzen Slip, einem Männerhemd und sonst nichts, und wusste, dass ich in einer Stunde zwei Schwänze gleichzeitig haben würde.
„Soll ich aufmachen?“, rief Marek aus der Küche.
„Nein“, sagte ich. „Ich mach das.“
Ich bin Nadja, 34 Jahre alt, Zahntechnikerin aus Köln-Ehrenfeld. Marek ist 37, Elektriker, mein Freund seit sechs Jahren, und er ist der Grund, warum an diesem Freitagabend ein fremder Mann vor unserer Tür stand. Nicht, weil er mich überredet hätte. Sondern weil ich ihm vor einem Jahr, mitten beim Ficken, ins Ohr gestöhnt hatte, dass ich mir manchmal vorstelle, wie ein zweiter Kerl mir dabei seinen Schwanz in den Mund schiebt. Und Marek, statt sauer zu werden, war so hart gekommen wie seit Jahren nicht.
Danach hatten wir geredet. Viel. Monatelang. Wir hatten eine App für Paare runtergeladen, Profile gelesen, gelacht, gelöscht, wieder installiert. Wir hatten mit sieben Männern geschrieben und uns mit zweien auf einen Kaffee getroffen. Der erste war ein Zahnarzt aus Bonn gewesen, der die ganze Zeit nur Marek angesehen und über seinen Porsche geredet hatte. Der zweite war Felix.
Ich machte die Tür auf.
„Hi“, sagte er. „Ich hab Wein mitgebracht. Und dann ist mir im Treppenhaus eingefallen, dass ihr gesagt habt, ihr wollt heute nüchtern bleiben. Also hab ich auch noch Limo dabei.“ Er hielt eine Flasche Rhabarberschorle hoch und grinste schief.
Felix war 35, betrieb eine Kletterhalle in Kalk und sah genau so aus, wie man sich jemanden vorstellt, der jeden Tag an Wänden hängt. Nicht groß, aber drahtig, breite Schultern, Unterarme wie Seile, kurze blonde Haare und eine Narbe am Kinn, die er sich, wie er beim Kaffee erzählt hatte, mit neunzehn an einem Felsen in Südfrankreich geholt hatte. Er hatte beim ersten Treffen mehr Fragen gestellt als beantwortet. Wie wir uns kennengelernt hatten. Was wir uns vorstellten. Was auf keinen Fall passieren durfte. Und am Ende hatte er gesagt: „Ich will nur mitmachen, wenn ihr beide es wirklich wollt. Wenn einer von euch zögert, sagt es mir. Dann trinken wir einfach noch einen Kaffee und gehen auseinander.“
Danach hatte Marek im Auto zu mir gesagt: „Der ist es.“
Jetzt stand er in unserem Flur und sah mich an. Das Hemd, das mir knapp über den Arsch ging. Die nackten Beine. Die Nippel, die sich durch den dünnen Stoff drückten, weil ich keinen BH trug und weil ich seit Stunden so geil war, dass ich kaum stillsitzen konnte.
„Wow“, sagte er.
„Komm rein“, sagte ich. „Marek ist in der Küche.“
Wir setzten uns ins Wohnzimmer, zu dritt auf das große graue Sofa, mich in der Mitte. Rhabarberschorle aus Weingläsern. Marek legte mir die Hand auf den Oberschenkel, Felix saß einen halben Meter entfernt und hielt sich an seinem Glas fest. Für ein paar Minuten redeten wir über nichts. Über den FC, über die Mieten in Ehrenfeld, über die Baustelle vor unserem Haus. Es war so verkrampft, dass ich irgendwann laut lachen musste.
„Okay“, sagte ich und stellte mein Glas ab. „Wir machen das jetzt so, wie wir es besprochen haben. Regeln. Damit keiner rumdruckst.“
„Regeln“, sagte Marek und nickte.
„Eins: Ich bestimme. Wenn ich sage, langsamer, dann langsamer. Wenn ich sage, härter, dann härter. Wenn ich sage, raus, dann sofort raus. Zwei: Gefickt wird nur mit Kondom, immer, jeder, jedes Mal ein neues. Drei: Wenn irgendeiner von uns dreien ‚Rot‘ sagt, ist sofort Schluss, egal wer, egal wann. Vier: Kein Arsch heute. Fünf: Keine Fotos, keine Videos.“
Felix hob die Hand wie in einer Teambesprechung. „Sechs?“
„Was ist sechs?“
„Sechs: Hinterher wird Pizza bestellt. Ich hab nichts gegessen.“
Marek lachte so laut, dass ihm die Schorle überschwappte. Und danach war es nicht mehr verkrampft.
„Felix“, sagte ich. „Willst du das wirklich?“
„Ja.“ Er sah mir in die Augen. „Ich will dich, seit du mich im Café gefragt hast, ob ich gut lecken kann.“
„Und?“
„Find’s raus.“
Ich drehte mich zu Marek. „Und du? Immer noch?“
„Ich will zusehen, wie er dich anfasst“, sagte Marek. Seine Stimme war heiser. „Und dann will ich dich mit ihm zusammen ficken. Ja. Immer noch.“
„Dann küss mich“, sagte ich zu Felix.
Er küsste mich. Hart, sofort mit Zunge, eine Hand in meinem Nacken, die andere schon auf meiner Titte, durch das Hemd. Er kniff mir in den Nippel, und ich stöhnte ihm in den Mund. Neben mir hörte ich Marek schwer atmen. Ich tastete nach ihm, ohne den Kuss zu unterbrechen, und fand seinen Schwanz durch die Jeans. Steinhart.
„Gefällt dir das?“, keuchte ich, als Felix mich losließ.
„Mach weiter“, sagte Marek nur. „Bitte. Mach einfach weiter.“
Ich knöpfte das Hemd auf und ließ es fallen. Ich saß nackt bis auf den Slip zwischen zwei angezogenen Männern, und beide starrten auf meine Titten, und ich habe mich in meinem ganzen Leben nicht so geil gefühlt. Felix beugte sich runter und nahm einen Nippel in den Mund, Marek den anderen. Zwei Münder gleichzeitig, zwei Zungen, zwei verschiedene Rhythmen, der eine saugend, der andere leckend, Bartstoppeln links, glatte Haut rechts. Ich legte den Kopf auf die Sofalehne und stöhnte zur Decke.
Felix’ Hand wanderte über meinen Bauch nach unten. Er hielt an meinem Slip inne und sah zu mir hoch.
„Ja“, sagte ich. „Fass mich an.“
Er schob die Hand in meinen Slip und stöhnte auf. „Fuck. Du bist klatschnass.“
„Seit heute Mittag.“
Er rieb meinen Kitzler, schnell und fest, mit zwei Fingern, und Marek zog mir den Slip runter, die Beine entlang, warf ihn irgendwohin. Dann drückte er mir die Knie auseinander und hielt sie fest, damit Felix freie Bahn hatte. Felix rutschte vom Sofa auf den Boden, kniete sich zwischen meine Beine und vergrub sein Gesicht in meiner Muschi.
Er konnte lecken. Gott, konnte er lecken. Er ließ die Zunge breit und flach durch meine Spalte fahren, saugte meinen Kitzler zwischen die Lippen, schob dann zwei Finger in mich und fickte mich damit, während er weiterleckte. Marek hielt meine Beine weit auseinander und küsste mich dabei, und ich konnte nicht mal mehr richtig zurückküssen, ich stöhnte ihm nur noch in den Mund.
„Er leckt dich besser als ich“, flüsterte Marek mir ins Ohr. Er klang nicht eifersüchtig. Er klang, als würde er gleich in die Hose spritzen.
„Halt den Mund“, keuchte ich. „Halt einfach – oh Gott.“
Ich kam auf Felix’ Gesicht, mit beiden Händen in seinen Haaren, die Schenkel um seinen Kopf gepresst, so heftig, dass das Sofa ruckte. Er leckte weiter, bis ich ihn wegschieben musste, weil es zu viel wurde.
Er sah zu mir hoch, das Kinn glänzend. „Und?“
„Bestanden“, sagte ich, immer noch zitternd. „Und jetzt zieht euch aus. Beide. Ich will eure Schwänze sehen.“
Sie zogen sich aus. Ich saß auf dem Sofa und sah zu, und es war besser als jeder Porno, den ich je gesehen hatte. Marek kannte ich, jeden Zentimeter, den dicken Schwanz mit der leichten Krümmung nach links, die Sommersprossen auf den Schultern, die Haare auf der Brust. Felix war neu. Schlank, jeder Muskel sichtbar, glatt rasiert bis auf einen schmalen Streifen, und sein Schwanz war länger als Mareks, gerade, mit einer dicken, dunklen Eichel, die schon glänzte.
Ich rutschte vom Sofa auf die Knie. Vor mir zwei steife Schwänze, einer links, einer rechts. Ich nahm in jede Hand einen.
„Rot sagt keiner?“, fragte ich.
„Keiner“, sagten beide gleichzeitig.
Ich nahm zuerst Marek in den Mund, weil er es verdient hatte, nach sechs Jahren. Tief, so wie er es mag, bis ich würgen musste. Dann Felix. Er schmeckte anders, salziger, und er stöhnte lauter. Ich wechselte hin und her, lutschte den einen, wichste den anderen, und dann versuchte ich, beide gleichzeitig in den Mund zu nehmen, die Eicheln nebeneinander, und es ging nur halb, und wir mussten alle drei lachen, und dann war es plötzlich das Geilste, was ich je gemacht hatte. Spucke lief mir übers Kinn. Ich sah nach oben, in zwei Gesichter, die mich ansahen, als wäre ich das Einzige, was es auf der Welt gibt.
„Ich will gefickt werden“, sagte ich und wischte mir den Mund ab. „Jetzt. Im Schlafzimmer.“
Im Schlafzimmer war das Licht schon gedimmt, auf dem Nachttisch lag eine ganze Packung Kondome, daneben Gleitgel und zwei Handtücher. Ich hatte das am Nachmittag vorbereitet und mich dabei gefühlt wie vor einer Prüfung, nur versauter.
Ich kniete mich auf das Bett, auf alle viere, und sah über die Schulter zurück.
„Felix. Von hinten. Marek, du kommst nach vorn.“
Felix rollte sich ein Kondom über, kniete sich hinter mich und rieb seine Eichel durch meine nasse Spalte, rauf und runter, bis ich ungeduldig nach hinten drückte.
„Sag es“, sagte er.
„Fick mich. Ja. Jetzt.“
Er schob ihn mir in einem Zug rein, bis zum Anschlag. Ich schrie auf. Er war so lang, dass er ganz hinten anstieß, und ich musste die Finger ins Laken krallen. Er wartete eine Sekunde, dann fing er an, mich zu ficken, mit langen, harten Stößen, die Hände fest an meinen Hüften.
Marek kniete vor mir. Ich packte seinen Schwanz und zog ihn mir in den Mund, und jetzt war es genau das, was ich mir ein Jahr lang vorgestellt hatte. Ein Schwanz in meiner Muschi, einer in meinem Mund. Jeder Stoß von Felix schob mich nach vorn auf Marek, tiefer in meinen Hals, und dann zog Felix zurück und ich rutschte wieder runter. Wie eine Schaukel. Ich hatte nichts mehr zu tun, als mich ficken zu lassen, und gleichzeitig hatte ich alles in der Hand. Das wussten wir alle drei.
„Härter“, sagte ich, als ich Luft holte. „Felix. Härter.“
Er wurde härter. Das Bett krachte gegen die Wand, und ich dachte kurz an die Nachbarin unter uns, die immer mit dem Besenstiel gegen die Decke klopft, wenn wir zu laut sind, und dann dachte ich gar nichts mehr. Felix fickte mich so hart, dass mir die Tränen in die Augen schossen, und es war geil, genau so. Er klatschte mir einmal auf den Arsch und fragte sofort: „Okay?“
„Mehr davon“, sagte ich um Mareks Schwanz herum.
Er klatschte noch mal. Ich kam fast.
Nach ein paar Minuten zog ich mich von Marek zurück. „Tauschen“, keuchte ich. „Ich will auf Marek.“
Felix zog sich raus. Marek legte sich auf den Rücken, ich rollte ihm ein Kondom über, so schnell, dass ich es fast zerrissen hätte, und setzte mich auf ihn. Er war dicker als Felix, er füllte mich anders aus, breiter, vertrauter. Ich ritt ihn hart, ließ mich fallen, kreiste mit dem Becken. Er packte meine Titten, knetete sie, kniff in die Nippel, und sah mir in die Augen.
„Ich liebe dich, du geile Sau“, sagte er.
„Ich weiß“, sagte ich. „Felix. Komm her.“
Felix stellte sich neben das Bett, und ich drehte den Kopf und nahm ihn in den Mund, ohne aufzuhören, Marek zu reiten. Er hatte das Kondom abgezogen. Ich schmeckte noch das Latex und darunter ihn. Ich hielt mich an seinem Oberschenkel fest und lutschte ihn im selben Rhythmus, in dem ich auf Marek auf und ab ging, und Marek schob seinen Daumen zwischen uns auf meinen Kitzler und rieb, und ich spürte den zweiten Orgasmus kommen wie einen Zug.
Ich kam mit Felix’ Schwanz im Mund und Mareks in meiner Muschi, und ich glaube, ich habe dabei laut geschrien, auch wenn das mit vollem Mund schwierig ist. Die Nachbarin klopfte nicht. Freitags ist sie bei ihrer Schwester in Bonn, fiel mir ein. Es wäre mir in diesem Moment auch scheißegal gewesen.
„Ich komm gleich“, keuchte Felix. „Wo willst du’s?“
Ich ließ ihn aus dem Mund gleiten und stieg von Marek runter. Ich legte mich auf den Rücken, mitten aufs Bett, und zog die beiden an den Händen zu mir. „Auf mich. Beide. Auf die Titten.“
Marek zog sich das Kondom ab. Sie knieten links und rechts neben mir und wichsten, und ich lag zwischen ihnen und sah zu, wie sie sich ansahen, wie sie sich zunickten, zwei Männer, die sich vor drei Wochen noch nie begegnet waren, und es war das Schärfste, was ich je gesehen habe. Ich rieb mir dabei den Kitzler, weil ich nicht anders konnte.
Felix kam zuerst. Er stöhnte laut, und dann spritzte er mir über die Titten, heiß und in mehreren Schüben, bis zum Hals. Marek kam Sekunden später, mit einem Brüllen, das ich in sechs Jahren noch nie von ihm gehört hatte, und er spritzte mir quer über den Bauch und die Brüste, mehr als je zuvor. Ich kam ein drittes Mal, ganz kurz und heftig, mit meinen eigenen Fingern, eingesaut von zwei Männern, und lachte dabei.
Danach lagen wir zu dritt im Bett, ich in der Mitte, klebrig und durchgeschwitzt, und keiner sagte etwas. Marek reichte mir ein Handtuch. Felix hatte einen Arm über die Augen gelegt.
„Alles okay?“, fragte ich. „Bei euch beiden?“
„Ich weiß nicht mehr, wie ich heiße“, sagte Felix.
„Bei mir alles okay“, sagte Marek. Er drehte sich zu mir und küsste meine Schulter. „Mehr als okay. Bei dir?“
Ich dachte nach. Ich hatte Angst gehabt, dass danach irgendwas komisch sein würde. Dass Marek mich anders ansehen würde. Dass ich mich schämen würde. Dass Felix sich anziehen und wortlos verschwinden würde. Nichts davon passierte. Marek sah mich an wie immer, nur irgendwie mehr. Und Felix lag einfach da und grinste an die Decke.
„Ich hab nur eine Frage“, sagte ich.
„Welche?“
„Regel sechs. Wer bestellt die Pizza?“
Felix bestellte. Drei große, eine mit Thunfisch, für mich. Wir aßen sie im Bett, nackt, aus den Kartons, und redeten über die Kletterhalle und über Mareks Baustelle und darüber, was die Nachbarin wohl gemacht hätte, wäre sie zu Hause gewesen. Gegen Mitternacht zog Felix sich an. An der Tür umarmte er erst Marek, dann mich.
„Danke“, sagte er. „Für das Vertrauen. Das war nicht selbstverständlich.“
„Kommst du wieder?“, fragte Marek, bevor ich es fragen konnte.
Felix sah mich an. „Das bestimmt sie. Regel eins.“
Ich lehnte im Türrahmen, in Mareks Hemd, das nach Pizza und Sex roch, und dachte an das, was ich mir ein Jahr lang nur vorgestellt hatte. Die Wirklichkeit war besser gewesen. Lauter, klebriger, lustiger. Und viel, viel härter.
„Nächsten Freitag“, sagte ich. „Gleiche Zeit. Bring keine Schorle mit. Bring Hunger mit.“
Er lachte und ging die Treppe runter. Auf dem Absatz im zweiten Stock drehte er sich noch einmal um.
„Regel sieben“, rief er leise nach oben. „Nächstes Mal bring ich die Pizza gleich mit.“
Marek zog mich zurück in die Wohnung und schloss die Tür. Im Flur lag noch mein schwarzer Slip, mitten auf dem Teppich, wo er ihn vor vier Stunden hingeworfen hatte. Marek hob ihn auf, hielt ihn hoch und sah mich an.
„Nächsten Freitag“, sagte er. „Ich zähl die Tage.“
„Ich auch“, sagte ich und knöpfte sein Hemd wieder auf.
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